Dynamischer Lastplattendruckversuch
Entdecke unsere Fallgewichtsgeräte um einen dynamischen Lastplattendruchversuch durchzuführen.

Dynamischer Lastplattendruckversuch/ Fallgewichtsgeräte
Der Dynamische Plattendruckversuch ermöglicht die unkomplizierte Tragfähigkeitsprüfung und Verdichtungskontrolle von Böden, ungebundenen Tragschichten und Bodenverbesserungen. Einfach das Prüfgerät aufstellen, messen und sofort auswerten, alles innerhalb von 2 Minuten! Mit den leichten Fallgewichtsgeräten von HMP steuern und kontrollieren Sie gezielt Ihre Verdichtungsarbeiten und erhöhen so die Qualität Ihrer Bauausführung. Das gibt Ihnen Sicherheit, spart Zeit und Geld!
Insbesondere im Erd-, Straßen- und Gleisbau sind die Fallgewichtsgeräte ein Muss!
Die leichten Fallgewichte von HMP zeichen sich durch Ihre einfache Handhabung und die sofort verfügbaren Messergebnisse besonders für die innerbetriebliche Eigenüberwachung aus.
FAQs
Was ist ein Fallgewichtsgerät?
Ein Fallgewichtsgerät dient zur Prüfung der Tragfähigkeit und Verdichtung von Böden oder Schotterschichten. Es wird vor allem im Straßen-, Tief- und Erdbau eingesetzt. Dabei fällt ein Gewicht auf den Boden, und Sensoren messen die Reaktion des Untergrunds. Aus diesen Daten wird der sogenannte Evd-Wert berechnet, der den Verdichtungsgrad angibt. Die Messung ist schnell, mobil und zerstörungsfrei. So kann direkt auf der Baustelle kontrolliert werden, ob der Boden ausreichend tragfähig ist.
Was ist ein dynamischer Lastplattendruckversuch?
Ein dynamischer Lastplattendruckversuch ist ein Prüfverfahren zur schnellen Beurteilung der Tragfähigkeit und Verdichtungsqualität von Böden und Tragschichten. Dabei wird über eine runde Lastplatte eine kurze Stoßbelastung, meist durch ein fallendes Gewicht, auf den Untergrund aufgebracht. Aus der dabei entstehenden Setzung wird ein dynamischer Verformungsmodul wie der Evd-Wert berechnet. Das Verfahren ist mobil, einfach anzuwenden und ermöglicht schnelle Messergebnisse direkt auf der Baustelle. Es wird vor allem im Erd-, Tief-, Straßen- und Pflasterbau eingesetzt, ersetzt jedoch bei formellen Abnahmen in der Regel nicht den statischen Lastplattendruckversuch.
Wie funktioniert ein dynamischer Lastplattendruckversuch?
Ein dynamischer Lastplattendruckversuch wird durchgeführt, indem eine runde Lastplatte auf den zu prüfenden Untergrund gelegt wird. Anschließend fällt ein definiertes Gewicht aus einer festgelegten Höhe auf die Platte und erzeugt eine kurze Stoßbelastung. Während dieses Vorgangs messen Sensoren die entstehende Setzung oder Beschleunigung der Platte. Aus den Messwerten wird der dynamische Verformungsmodul Evd berechnet, der Aussagen über Tragfähigkeit und Verdichtung erlaubt. Der Versuch wird in der Regel mehrfach wiederholt und eignet sich besonders für schnelle Kontrollen direkt auf der Baustelle.
Wer macht ein Lastplattendruckversuch?
Ein Lastplattendruckversuch wird in der Regel von geotechnischen Ingenieurbüros, Bodenlaboren oder spezialisierten Prüflaboren durchgeführt, die auf Baugrund- und Tragfähigkeitsuntersuchungen spezialisiert sind. Diese Firmen arbeiten nach der DIN 18134 und sind bei öffentlichen oder förmlichen Bauvorhaben häufig DAkkS-akkreditiert. Auch größere Tiefbau- und Erdbaufirmen verfügen teilweise über eigenes Messgerät, nutzen dieses jedoch meist nur für interne Kontrollen. Für offizielle Abnahmen, Nachweise nach VOB oder bei öffentlichen Ausschreibungen ist in der Regel ein externer, unabhängiger Prüfer erforderlich. Beauftragt werden Lastplattendruckversuche unter anderem von Bauunternehmen, Kommunen, Ingenieurbüros oder Privatbauherren. Sie dienen vor allem dem Nachweis der Tragfähigkeit und Verdichtungsqualität des Untergrunds.
Welche Werte werden bei einem Lastplattendruckversuch ermittelt?
Beim Lastplattendruckversuch nach DIN 18134 werden vor allem die Kennwerte Ev1 und Ev2 ermittelt, die die Verformbarkeit und Tragfähigkeit des Bodens beschreiben. Der Ev1-Wert stammt aus der Erstbelastung und zeigt den ursprünglichen Zustand des Untergrunds, während der Ev2-Wert aus der Zweitbelastung der maßgebliche Abnahmewert ist. Zusätzlich wird das Verhältnis Ev2 zu Ev1 betrachtet, um die Verdichtungsqualität zu beurteilen, wobei ein Wert von höchstens etwa 2,2 als ausreichend gilt. Je nach Nutzung der Fläche gelten unterschiedliche Mindestwerte für Ev2. Für Gehwege und einfache Pflasterflächen werden meist mindestens 45 MN/m² gefordert. Bei höherer Belastung, etwa durch Pkw-Verkehr oder im Straßenbau, liegen die geforderten Werte entsprechend deutlich höher.
Wann wird ein dynamischer Lastplattendruckversuch benötigt?
Ein dynamischer Lastplattendruckversuch wird eingesetzt, wenn die Tragfähigkeit und Verdichtungsqualität eines Bodens schnell und praxisnah überprüft werden sollen. Er kommt vor allem während der Bauausführung zum Einsatz, um Verdichtungsarbeiten unmittelbar zu kontrollieren. Typische Anwendungsbereiche sind der Erd- und Tiefbau sowie der Straßen-, Wege-, Pflaster- und Leitungsbau. Aufgrund seiner Mobilität und der kurzen Messdauer eignet sich der Versuch besonders für Eigenkontrollen und die laufende Baustellenüberwachung. Für förmliche Abnahmen oder wenn Ev2-Werte nach DIN 18134 gefordert sind, wird jedoch in der Regel der statische Lastplattendruckversuch verlangt.